Das richtige Licht fürs Homeoffice

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Das richtige Licht fürs Homeoffice

Die Coronavirus-Pandemie hält die ganze Welt in Atem und ist zu einer echten Herausforderung für die modernisierte Arbeitswelt geworden. Die Arbeitsplätze wurden in kürzer Zeit in  Homeoffice umgewandelt, die Konferenzen und Meettings werden digital durchgeführt. Manche arbeiten schon länger komplett von zu Hause,  andere richten erst jetzt ihren Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden ein. Wenn das Leben vor allem dort stattfindet, ist es von großer Bedeutung, wie unser Zuhause beleuchtet wird.

Das Tageslicht am Arbeitsplatz, egal ob zu Hause oder im Büro, ist essenziell wichtig für die Gesundheit, gute Konzentration und für die Produktivität. Egal ob Sie E-Mails schreiben, einen Brief lesen oder Excel-Tabellen erstellen – dauernder Blick auf den Bildschirm und konzentriertes Arbeiten sind für Ihre Augen anstrengend. Auch für das Wohlbefinden ist das Licht wichtig, da es einen enormen Einfluss auf die Zufriedenheit und auf die Stimmung hat. Damit Sie Probleme mit den Augen und Kopfschmerzen vermeiden, sollte Ihr Homeoffice gleichermaßen erhellt sein. Dafür ist das Tageslicht in den meisten Fällen nicht genug. Die gute Nachricht – das Tageslicht und die natürlichen Farben der Außenwelt lassen sich mit der richtigen Beleuchtung imitieren. In diesem Beitrag finden Sie hilfreiche Tipps für die optimale Arbeitsplatzbeleuchtung.

Wie viel Licht brauchen wir im Homeoffice für eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung?

Wie viel Licht brauchen wir im Homeoffice für eine optimale Arbeitsplatzbeleuchtung?

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Wie  schon erwähnt, die Gesundheit und die Stimmung werden von dem Licht beeinflusst. Aber wie viel Licht braucht man eigentlich für einen produktiven Arbeitstag? Wie in den anderen Räumen in der Wohnung, legt eine Allgemeinbeleuchtung auch im Homeoffice den Grundstein für ein gutes Lichtkonzept. Da brauchen Sie keine grellen Leuchtstoffröhren, wie im Großraumbüro, sondern klassische Wohnraumleuchten, wie Deckenspots, Pendelleuchten u.a. Zwei Werte sind bei der Lichtplanung wichtig – Lichtstärke und Beleuchtungsniveau, Lumen und Lux.

Die Lichtstärke wird in Lumen gemessen und zeigt wie viel Lichtstrom  die Leuchte ausstrahlt – je höher der Wert, desto höher die Lichtstärke. Das gibt uns aber keine Antwort auf die Frage – wie viel Licht brauchen wir in unserem Homeoffice. Der Grund – wir müssen die optimale Beleuchtung genau für unser Arbeitszimmer ermitteln. Sie hängt von der Größe des Raums. Damit wir eine genauere Antwort  erhalten, brauchen wir den zweiten Wert – Lux (lx). Mit Lux wird die Helligkeit gemessen, die in der Realität auf der beleuchteten Fläche ankommt, egal wie viel Licht die Lampen ausstrahlen. Klingt das zu kompliziert? Keine Sorgen! Auf dem Markt sind schon spezielle Geräte zu finden, die das messen können. Die Beleuchtungsstärke wird mit einem sogenannten Luxmeter gemessen.

Im heimischen Arbeitszimmer wird eine Beleuchtungsstärke von 500 bis 1000 Lux. Im Vergleich dazu – im Großraumbüro sind die empfohlenen Werde von 750 bis 1500 Lux. Diese Werte gelten auch für ältere Personen oder für Menschen mit Sehbehinderung. Auch mit gut bekanntem Watt können Sie die optimale Beleuchtung berechnen – sie brauchen etwa 6 bis 10 Watt pro Quadratmeter.

 

In 5 Schritten erreichen Sie das richtige Licht fürs Homeoffice

In 5 Schritten erreichen Sie das richtige Licht fürs Homeoffice

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  1. Die passende Lichtfarbe und Farbtemperatur – eine neutral weiße Beleuchtung mit 4000 Kelvin eignet sich gut für das Homeoffice. Das kalte Licht mit einem höheren Blauanteil fördert die Produktivität und Konzentration
  2. Sorgen Sie für ausreichend indirekte Beleuchtung
  3. Wichtig ist, dass Sie das Licht im Homeoffice individuell einstellen können. Das wird möglich zum Beispiel mit Schreibtischlampen. Beachten Sie, dass der unten gerichtete Lichtaustritt blendfrei ist.
  4. Das Zauberwort ist Leuchtdichte – mit einer gleichmäßigen Leuchtdichte vermeiden Sie zu starke Kontraste und zu wenig oder zu viel Schatten und das Licht wird gleichmäßig im Arbeitsraum verteilt.
  5. Achten Sie auf das Platzieren des Bildschirms. Tageslicht ist gut, aber nicht auf den Bildschirm. Es muss kein Sonnenlicht auf den Bildschirm fallen. Jalousien, Rollos und Vorhänge helfen dabei.

 

Als Fazit wollen wir Ihnen unsere Grundregel bei der Lichtplanung mitteilen. Stellen Sie sich einen sonnigen Tag vor! So sollten Sie sich in Ihrem Homeoffice fühlen! Das ist das richtige Licht fürs Homeoffice.

 

Das richtige Licht fürs Homeoffice

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