Der eigene Pool im Garten: Luxus für jeden Geldbeutel

Das kühle Nass gleich neben dem Hauseingang – dieser Traum muss kein Traum bleiben. Je nach Budget und Geschmack bietet der Handel die unterschiedlichsten Modelle. Die Palette reicht von freistehenden Rundbecken über eingebaute Pool-Systeme bis hin zum Do-it-yourself-Pool.

Sie möchten wissen, wie viel ein Pool kostet? Dieser Beitrag möchte Sie ausführlich über die verschiedenen Modelle in den unterschiedlichen Preisklassen informieren. Viel Spaß beim Lesen!

 

Ein kurzer Überblick

Modern Pool Ideen




Die einzelnen Pool-Arten unterscheiden sich in drei zentralen Punkten:

  • Größe des Beckens
  • Anschaffungspreis und laufende Kosten
  • Aufwand für Aufbau und Pflege

Das Planschbecken

Das Planschbecken




Der Frühling währt nur kurz; das Thermometer springt von 15 Grad auf 28 Grad. An solchen Tagen freuen sich besonders die Kinder, wenn Sie spontan die Badesaison eröffnen. Die einfachste und günstigste Variante dafür bietet Ihnen ein Planschbecken.

Der Handel bietet unterschiedliche Ausführungen. Kleinkinder kommen im Schildkröten-Becken ebenso auf ihre Kosten wie die älteren Geschwister im Planschbecken mit integrierter Rutsche und Sonnenschutz. Für ein qualitativ hochwertiges Babybecken zahlt der Kunde rund zwanzig Euro. Den aufblasbaren Wasserpark für die ganz Großen gibt es ab sechzig Euro.

Die Vorteile des Planschbeckens liegen auf der Hand. Sie können es auf der Terrasse und im Garten problemlos aufstellen. Achten Sie nur darauf, dass der Untergrund möglichst eben ist und entfernen Sie spitze Steine, Äste oder andere Gegenstände mit scharfen Kanten. Das aufblasbare Becken benötigt keine besondere Pflege und überwintert einfach in einem Karton. Ein weiterer Pluspunkt: Verschieben Sie das Becken je nach Bedarf. So schützen Sie Ihre Kinder vor zu viel Sonne und schonen gleichzeitig den Rasen unter dem Planschbecken.

In den vergangenen Jahren fielen zahlreiche Planschbecken bei “Öko-Test” durch, weil sie Weichmacher enthielten. Diese Stoffe sind inzwischen verboten und der Handel hat reagiert. Achten Sie trotzdem darauf, dass Sie ein Produkt ohne Schadstoffe erwerben.

 

Pools zum Aufstellen

Pools zum Aufstellen

Der Aufstellpool wird wie ein Planschbecken am gewünschten Platz aufgebaut. Diese Pools garantieren Badespaß für die ganze Familie. Mit drei bis vier Metern Länge, zwei Metern Breite und einer Tiefe von durchschnittlich einem Meter bieten sie ausreichend Platz.

Die Hersteller haben rechteckige und runde Modelle im Programm. Preisgünstige Pools kosten etwa einhundert Euro und müssen mit Luft befüllt werden. Die edlere Variante besteht aus einem Stahlrahmen und integrierter Filterpumpe. Dafür fallen mindestens dreihundert Euro an. Im Budget sollten Sie zusätzlich Stromkosten und Ersatzteile einkalkulieren.

Ein Aufstellpool bedarf einiger Vorarbeiten. Ein volles Becken, das drei Meter lang, zwei Meter breit und einen Meter tief ist, wiegt rund sechshundert Kilogramm. Der Untergrund sollte eben sein. Ansonsten müssen Sie ihn begradigen. Zudem könnte ein lockerer Boden absacken. Unbeschwerte Badefreude genießen Sie also nur, wenn Ihnen ein fester Untergrund zur Verfügung steht oder sie den Boden mit stabilisiert haben.

Grundsätzlich wäre ein Betonboden denkbar, allerdings ist der Aufwand relativ hoch. Beton muss gut austrocknen, bevor sie den Pool aufstellen. Währenddessen verstreichen möglicherweise die schönsten Sonnentage.

 

Einbaupools: ein sportliches Vergnügen

Einbaupools: ein sportliches Vergnügen

Wer einen fest installierten Pool sein Eigen nennen will, muss einen größeren Aufwand betreiben. Die Anschaffung will gut überlegt sein, schließlich wird das Becken dauerhaft in den Garten integriert. Der Einbaupool ist pflege-intensiver und kostspieliger als die anderen Modelle. Dafür sorgt er bei seinen Besitzern für Freude, Entspannung und Genuss.

Einbaupools eignen sich für gesellige Partylöwen genauso wie für den ambitionierten Freizeitsportler. Sehr beliebt sind rechteckige Modelle und Becken in Form einer liegenden Acht. Ein durchschnittlicher Pool ist fünf bis acht Meter lang und drei Meter breit. Mit einer Wassertiefe von 120 Zentimetern ist er zum Schwimmen geeignet. Je nach Größe und Ausstattung kostet ein qualitativ hochwertiges Pool-System zwischen dreitausend und zwanzigtausend Euro. Auch im Online Shop sind Sie mittlerweile sehr gut beraten und finden eine Menge an Fertig-Bausätzen, die Ihnen den Aufbau stark erleichtern.

Für Naturliebhaber wäre ein Schwimmteich die beste Lösung. Er verbindet natürliches Ambiente mit sportlichen Ambitionen. Für den Bau eines Naturteiches sollten Sie etwa zehntausend Euro einkalkulieren.

Hier einige Hinweise zum Einbau:

  • Die Heizkosten für einen Pool sind nicht zu unterschätzen. Reservieren Sie idealerweise einen sonnigen und windgeschützten Platz für den Pool.
  • Zum Ausheben der Grube benötigen Sie einen Minibagger, den Sie bei einem Baumarkt leihen können.
  • Ohne Betonsockel und Bodenvlies kommen Sie nicht aus.
  • Einige Hersteller empfehlen zusätzlich, den Pool mit Stahlwänden zu stützen. Diese sind meist nicht im Verkaufspreis enthalten.
  • Ein Dach ist für die meisten Becken ebenfalls notwendig.
  • Der Pool kommt am besten zur Geltung, wenn das Ambiente stimmt. Planen Sie dafür zusätzlich Platz, Zeit und Budget ein.
  • Der Einbaupool bedarf regelmäßiger Pflege. Diese Zeit sollten Sie ebenfalls in Ihre Planung mit einbeziehen.

 

Quick-up-Pools

Quick-up-Pools




Weniger Aufwand müssen Sie für einen Quick-Up-Pool betreiben. Bei dieser Pool-Variante fallen Kosten zwischen fünfzig und fünfhundert Euro an. Quick-up-Pools sind eine interessante Alternative zu Einbau- oder Aufstellbecken. Sportliche Schwimmer sollten sich jedoch anderweitig umsehen. Die Hersteller hatten beim Bau des Produktes den Badespaß der ganzen Familie im Sinn. Mittlerweile führen die meisten Baumärkte Quick-up-Pools in ihrem Sortiment.

Die Becken bestehen aus PVC-Gewebe und wiegen im Originalzustand etwa 25 Kilogramm. Der Pool macht seinem Namen alle Ehre, er ist sehr einfach aufzustellen: Füllen Sie zuerst den obersten Ring mit Luft. Anschließend lassen Sie Wasser in das Becken laufen. Der Wasserstand steigt und hebt den oberen Beckenrand an. Der Pool stellt sich fast von alleine auf. Die Kinder werden sich freuen.

 

Do-it-youself-Pool: Eine Herausforderung für passionierte Heimwerker

Do-it-youself-Pool: Eine Herausforderung für passionierte Heimwerker

Beim Gedanken einen Swimmingpool selbst zu bauen, juckt es leidenschaftliche Heimwerker in den Fingern. Eines sollte klar sein: Geld sparen Sie damit nicht.Für einen Swimmingpool mit drei Metern Breite und fünf Metern Länge kommen Ausgaben von etwa zehntausend Euro auf Sie zu.

Folgende Arbeitsschritte sind notwendig:

  • Grube ausheben
  • Leitungen legen
  • Boden betonieren
  • Mauer aufziehen
  • Fließen legen

Kleinere Becken schonen das Budget. Allerdings stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand für einen betonierten Mini-Pool lohnt. Wie wäre es stattdessen mit einer Outdoor- oder Whirlpool-Wanne? Die Modelle lassen sich ohne großen Aufwand selbst bauen und kosten etwa tausend Euro. Mit einem Ofen versehen, verwandeln Sie Ihre Wanne in eine Hot-Tube. Der Badespaß ist garantiert – 365 Tage im Jahr.

Fazit: Ob groß oder klein, rund oder eckig. Im eigenen Swimmingpool können Sie entspannen, trainieren und feiern. Mit den Informationen aus diesem Beitrag finden Sie in jedem Fall das passende Modell für Ihre Ansprüche. Genießen Sie Ihren freien Abend im kühlen Nass – allein oder mit ein paar Freunden und einem Glas Sekt. Viel Spaß!

 

 

 

 

 

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