Wolf Cut: Diese Trendfrisur sieht sogar ungestylt richtig gut aus

Wolf Cut: Diese Trendfrisur sieht sogar ungestylt richtig gut aus

Du möchtest eine neue Frisur ausprobieren, hast aber keine Lust, morgens eine halbe Ewigkeit vor dem Spiegel zu stehen? Dann könnte der Wolf Cut genau das Richtige für dich sein. Der angesagte Haarschnitt sieht lässig aus, bringt Bewegung ins Haar und darf sogar ein bisschen unordentlich sein.

Manchmal wünsche ich mir eine Frisur, die auch dann gut aussieht, wenn ich morgens nur kurz mit den Fingern durch die Haare fahre. Denn seien wir ehrlich: Nicht jeder hat Lust, jeden Tag mit Rundbürste, Föhn und Glätteisen zu hantieren.

Genau deshalb finde ich diesen Frisurentrend so interessant. Er wirkt ein bisschen wild, gleichzeitig aber auch feminin und modern. Und das Beste daran? Die Haare müssen nicht perfekt liegen. Im Gegenteil, gerade das macht den Look aus.

Was macht den Wolf Cut eigentlich so besonders?

Auf den ersten Blick erinnert die Frisur ein wenig an den klassischen Vokuhila, den wir vor allem aus den 80er-Jahren kennen. Allerdings ist die moderne Variante deutlich weicher und meiner Meinung nach auch viel alltagstauglicher.

Typisch für den Haarschnitt sind die vielen unterschiedlich langen Stufen. Am Oberkopf bleiben die Haare etwas kürzer, wodurch mehr Volumen entsteht. Die unteren Partien fallen dagegen länger und fransiger.

Das Ergebnis? Eine Frisur, die aussieht, als hätte man sich gar nicht besonders viel Mühe gegeben. Natürlich steckt hinter den lässigen Stufen trotzdem ein guter Haarschnitt.

Was ich am Wolf Cut besonders mag, ist die Bewegung im Haar. Statt schwer und gerade herunterzufallen, wirken die Längen viel lebendiger. Vor allem bei leicht gewelltem Haar kann das richtig schön aussehen.

Wolf Cut Frauen: Wem steht der lässige Haarschnitt?

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob diese Frisur überhaupt zu deiner Gesichtsform passt. Die gute Nachricht: Der Stufenschnitt lässt sich ziemlich gut an unterschiedliche Gesichtsformen und Haarlängen anpassen.

Bei einem runden Gesicht können beispielsweise längere, seitlich fallende Stufen schön aussehen. Sie umrahmen das Gesicht, ohne die Wangen zusätzlich zu betonen.

Bei einem länglichen Gesicht darf es dagegen ruhig etwas mehr Volumen an den Seiten sein. Besonders schön finde ich die Kombination mit einem fransigen Pony oder sogenannten Curtain Bangs.

Aber auch die Haarstruktur spielt eine Rolle. Dickes Haar kann durch die vielen Stufen leichter wirken, während feines Haar am Oberkopf optisch mehr Fülle bekommen kann.

Allerdings sollte man bei sehr dünnem Haar vorsichtig sein. Werden die Spitzen zu stark ausgedünnt, sehen sie schnell etwas verloren aus. Deshalb lohnt es sich, vor dem Schneiden mit dem Friseur zu besprechen, wie viele Stufen wirklich sinnvoll sind.

Soft Wolf Cut: Wenn du es lieber etwas dezenter magst

Nicht jeder möchte gleich aussehen, als wäre er gerade von einem Rockkonzert gekommen. Zum Glück gibt es auch eine weichere Variante des Trends.

Beim Soft Wolf Cut sind die Übergänge zwischen den einzelnen Stufen weniger auffällig. Die Haare fallen sanfter ineinander und die Frisur wirkt insgesamt ruhiger.

Ich finde diese Variante besonders schön, wenn man sich zwar mehr Volumen und Bewegung wünscht, aber keine allzu große Veränderung möchte.

Auch längere Haare lassen sich so wunderbar auflockern. Die Länge bleibt weitgehend erhalten, während die Stufen dafür sorgen, dass die Frisur nicht mehr ganz so schwer aussieht.

Ein Wolf Cut muss also nicht automatisch extrem fransig oder auffällig sein. Schon ein paar geschickt geschnittene Stufen können einen Unterschied machen.

Wolf Cut kurz: Funktioniert die Frisur auch bei kurzen Haaren?

Ja, und sogar ziemlich gut! Wer nach „Wolf Cut kurz“ sucht, entdeckt schnell, dass der Haarschnitt nicht unbedingt schulterlange Haare voraussetzt.

Auch bei einem kurzen Bob oder Haaren, die gerade bis zum Kinn reichen, kann der Stufenschnitt funktionieren. Hier fallen die kürzeren Partien am Oberkopf besonders auf und sorgen für einen etwas frecheren Look.

Schön sieht das meiner Meinung nach mit einem lockeren Pony aus, der nicht ganz akkurat geschnitten ist.

Allerdings sollte man bedenken, dass kurze, stark gestufte Haare manchmal etwas mehr Styling benötigen. Besonders dann, wenn die Haare von Natur aus sehr glatt sind und die Stufen nicht von allein schön fallen.

So stylst du die Frisur, ohne morgens ewig im Bad zu stehen

Das Schöne an diesem Haarschnitt ist, dass er nicht besonders ordentlich aussehen muss. Ein paar abstehende Strähnen? Kein Problem. Leicht zerzauste Haare? Gehören sogar ein bisschen dazu.

Am schönsten wirkt der Wolf Cut für mich, wenn die Haare ihre natürliche Struktur behalten dürfen.

Bei leicht gewelltem Haar reicht manchmal schon etwas Schaumfestiger oder ein wenig Stylingcreme, um die einzelnen Stufen zu betonen. Einfach ins feuchte Haar kneten und anschließend an der Luft trocknen lassen.

Wer sehr glatte Haare hat, kann mit einem Lockenstab einzelne Strähnen leicht eindrehen. Dabei müssen die Wellen gar nicht gleichmäßig sein. Schließlich soll die Frisur nicht aussehen, als hätte man gerade eine Stunde daran gearbeitet.

Und noch ein kleiner Tipp: Lieber mit wenig Stylingprodukt anfangen. Zu viel Wachs oder Creme kann gerade feine Haare schnell beschweren.

Was du vor dem Friseurbesuch wissen solltest

So unkompliziert die Frisur später aussehen kann, beim Schneiden kommt es auf die richtigen Stufen an. Deshalb würde ich nicht einfach nur sagen, dass ich gerne etwas mehr Volumen hätte.

Wer einen Wolf Cut ausprobieren möchte, nimmt am besten ein oder zwei Fotos mit zum Friseur. So lässt sich viel leichter zeigen, wie fransig oder weich die Übergänge werden sollen.

Außerdem solltest du überlegen, wie viel Zeit du morgens tatsächlich für deine Haare aufbringen möchtest. Denn auch wenn die Frisur oft sehr lässig aussieht, fällt sie nicht bei jeder Haarstruktur ganz ohne Styling in Form.

Und genau darauf kommt es meiner Meinung nach an: Ein schöner Haarschnitt sollte nicht nur frisch vom Friseur gut aussehen, sondern auch an einem ganz normalen Montagmorgen.

 

 

 

 

Top Artikel

To Top