Tattoo Rippen: Diese Motive sehen an der Körperstelle besonders schön aus
Ein Tattoo Rippen gehört zu den Körperstellen, die gleichzeitig besonders elegant und ziemlich auffällig wirken können – je nachdem, für welches Motiv und welche Größe du dich entscheidest. Feine Linien verschwinden fast unter der Kleidung, größere Designs können dagegen bis zur Taille oder unter die Brust reichen. Doch bevor du deinen Termin im Tattoostudio buchst, gibt es ein paar Dinge, die du über diese Stelle wissen solltest.
Tattoo Rippen: Warum ist die Stelle so beliebt?
Die Rippen bieten vergleichsweise viel Fläche und trotzdem die Möglichkeit, das Tattoo im Alltag problemlos zu verstecken. Genau das macht die Körperstelle für viele so interessant. Im Sommer kann das Motiv unter einem Bikini, Crop-Top oder tief ausgeschnittenen Oberteil sichtbar werden, während es im Büro komplett unter der Kleidung verschwindet.
Ein weiterer Vorteil: Die natürliche Form des Körpers lässt sich wunderbar in das Design integrieren. Längliche Motive können dem Verlauf der Rippen folgen, während kleinere Tattoos direkt unter der Brust oder seitlich an der Taille besonders filigran wirken.
Dabei muss ein Rippentattoo übrigens nicht automatisch groß sein. Auch ein einzelnes Wort, eine kleine Blume oder ein minimalistisches Symbol können an dieser Stelle sehr schön aussehen.
1. Filigrane Blumen und Pflanzen
Florale Motive gehören zu den Klassikern für die Rippen. Besonders beliebt sind feine Zweige, Wildblumen, Rosen oder Lavendel. Durch ihre längliche Form lassen sie sich perfekt an die Körperlinie anpassen.
Wer es dezenter mag, kann sich für eine einzelne Blüte mit dünnen Linien entscheiden. Größere Pflanzenmotive dürfen dagegen ruhig von der Hüfte bis unter die Brust reichen. Wichtig ist vor allem, dass das Design nicht einfach gerade auf die Haut gesetzt wird, sondern der natürlichen Bewegung des Körpers folgt.
2. Schriftzüge mit persönlicher Bedeutung
Ein kurzer Satz, ein Name oder ein einzelnes Wort ist eine gute Wahl, wenn du ein sehr persönliches Tattoo möchtest. Gerade seitlich an den Rippen wirken feine Schriftzüge elegant und unaufdringlich.
Bei sehr kleinen Buchstaben solltest du allerdings bedenken, dass Tattoos sich mit der Zeit leicht verändern können. Extrem dünne Linien oder winzige Schrift lassen sich nach einigen Jahren möglicherweise nicht mehr ganz so klar erkennen. Ein guter Tätowierer kann dir sagen, welche Größe für das gewünschte Motiv sinnvoll ist.
3. Fineline Tattoos für einen minimalistischen Look
Du möchtest etwas Modernes, aber nicht zu Auffälliges? Dann könnten Fineline Tattoos genau das Richtige sein. Kleine Herzen, Sterne, Monde, Schmetterlinge oder abstrakte Linien funktionieren an den Rippen besonders gut.
Der Vorteil solcher Motive ist, dass sie die Körperstelle nicht optisch überladen. Gerade bei einem ersten Tattoo kann ein kleineres Design außerdem angenehmer sein, da die Sitzung deutlich kürzer dauert.
4. Große Motive für mehr Wirkung
Natürlich bietet die Stelle auch genügend Platz für ein Tattoo, das sofort ins Auge fällt. Schlangen, Drachen, größere Blumenarrangements oder ornamentale Designs können sich über die gesamte Körperseite ziehen.
Hier lohnt es sich besonders, das Motiv individuell zeichnen zu lassen. Ein Design, das speziell an deine Körperform angepasst wurde, wirkt meist harmonischer als eine fertige Vorlage, die lediglich vergrößert wird.
Wie schmerzhaft ist ein Tattoo an den Rippen?
Ganz ohne Schmerzen wird es wahrscheinlich nicht gehen. Zwischen Haut und Knochen befindet sich an den Rippen relativ wenig Fettgewebe, weshalb die Vibrationen der Tätowiernadel stärker spürbar sein können als beispielsweise am Oberarm oder Oberschenkel.
Wie unangenehm das Tätowieren tatsächlich ist, hängt aber stark vom persönlichen Schmerzempfinden ab. Auch die Größe des Motivs spielt eine Rolle. Ein kleines Tattoo ist meist schnell geschafft, während eine mehrstündige Sitzung deutlich anstrengender werden kann.
Ein weiterer Punkt: Beim Tätowieren musst du möglichst ruhig atmen und liegen bleiben. Das klingt zunächst selbstverständlich, kann an dieser Körperstelle aber etwas schwieriger sein, weil sich der Brustkorb bei jedem Atemzug bewegt.
Was solltest du nach dem Tätowieren beachten?
In den ersten Tagen sollte die Haut möglichst wenig gereizt werden. Enge BHs, harte Nähte oder sehr körpernahe Kleidung können unangenehm auf der frischen Stelle reiben. Locker sitzende Oberteile sind deshalb meist die bessere Wahl.
Auch Sport, Schwimmen und intensive Sonneneinstrahlung solltest du zunächst vermeiden und dich bei der Pflege an die Empfehlungen deines Tattoostudios halten.
Und noch ein Tipp: Plane deinen Termin nicht unbedingt direkt vor dem Sommerurlaub. Ein frisches Tattoo braucht Zeit zum Abheilen und sollte während dieser Phase weder ins Meer noch dauerhaft in die Sonne.
Welches Motiv passt zu dir?
Am Ende gibt es nicht das eine perfekte Motiv für die Rippen. Viel wichtiger ist, dass Größe, Stil und Position zu deinem Körper und deinem persönlichen Geschmack passen. Speichere dir deshalb ruhig mehrere Inspirationen ab und besprich sie anschließend mit deinem Tätowierer.
Oft entsteht das schönste Ergebnis nämlich nicht dadurch, dass eine Vorlage eins zu eins übernommen wird, sondern wenn sie an die eigene Körperform angepasst und ein kleines bisschen persönlicher gemacht wird.




