Schultüte füllen: Die besten Ideen für einen gelungenen Schulstart

Schultüte füllen: Die besten Ideen für einen gelungenen Schulstart

Eine Schultüte füllen klingt zunächst nach einer ziemlich einfachen Aufgabe. Ein paar Süßigkeiten, neue Stifte, vielleicht noch ein kleines Spielzeug – fertig.

In der Praxis beginnt man allerdings erstaunlich schnell zu überlegen.

Wie viel Süßes ist eigentlich sinnvoll? Welche Geschenke passen überhaupt in eine Schultüte? Und braucht ein Kind zur Einschulung wirklich noch mehr Radiergummis, Lineale und Buntstifte, wenn die meisten Sachen ohnehin bereits auf der Materialliste der Schule standen?

Das eigentlich Schöne an der Schultüte ist deshalb weniger, möglichst viele Dinge darin unterzubringen. Viel interessanter ist die Mischung.

Ein bisschen Überraschung, etwas für die Schule, etwas zum Spielen und natürlich auch ein paar Süßigkeiten.

Und genau hier wird das Schultüte füllen plötzlich deutlich einfacher.

Schultüte füllen: Was gehört wirklich hinein?

Theoretisch lässt sich eine Schultüte mit allem füllen, was klein genug ist.

Praktisch bedeutet das allerdings nicht, dass jede Idee automatisch sinnvoll ist.

Gerade große Schultüten sehen leerer aus, als man zunächst erwartet. Wer versucht, den gesamten Platz mit kleinen Geschenken zu füllen, landet deshalb schnell bei einer erstaunlichen Menge an Dingen.

Das muss gar nicht sein.

Eine Schultüte darf leicht sein. Schließlich soll das Kind sie am ersten Schultag häufig selbst tragen und wahrscheinlich auch noch für Fotos eine ganze Weile festhalten.

Hilfreich ist deshalb eine einfache Mischung aus vier Bereichen: Süßigkeiten, kleinen Schulartikeln, persönlichen Geschenken und ein oder zwei Dingen, mit denen das Kind tatsächlich spielen oder sich beschäftigen kann.

Damit wirkt die Schultüte abwechslungsreich, ohne dass aus der Einschulung direkt ein zweites Weihnachten wird.

Süßigkeiten gehören irgendwie dazu

Natürlich kann man eine Schultüte komplett ohne Süßigkeiten füllen.

Für viele Kinder gehören sie trotzdem ziemlich selbstverständlich dazu.

Dabei muss die Tüte nicht bis zur Hälfte aus Schokolade bestehen. Gerade im Spätsommer ist das ohnehin nicht immer die praktischste Idee.

Fruchtgummis, Bonbons, kleine Kekspackungen oder einzeln verpackte Lieblingssüßigkeiten funktionieren meistens besser. Wer Schokolade hineinlegen möchte, kann sie eher weiter oben platzieren und die Schultüte bis zur Einschulung möglichst kühl lagern.

Interessanter als die Menge ist dabei ohnehin die Auswahl.

Drei oder vier Lieblingssachen wirken häufig besonderer als eine große Sammlung zufälliger Süßigkeiten, die hauptsächlich gekauft wurden, damit die Tüte voll aussieht.

Und genau das gilt eigentlich für den gesamten Inhalt.

Kleine Dinge für die Schule funktionieren besonders gut

Wer eine Schultüte füllen möchte, landet fast automatisch bei Schulartikeln.

Das ist durchaus sinnvoll.

Ein schöner Radiergummi, ein besonderer Bleistift, kleine Textmarker oder ein lustiger Spitzer passen perfekt hinein und werden später tatsächlich verwendet.

Trotzdem lohnt sich vorher ein kurzer Blick auf die Materialliste.

Wenn die Schule beispielsweise bereits bestimmte Stifte, Hefte oder Wachsmalstifte verlangt hat, braucht das Kind davon nicht unbedingt noch eine zweite Variante.

Spannender sind Dinge, die nicht zwingend notwendig sind.

Ein hübsches Lesezeichen, Namensaufkleber, ein kleiner Anhänger für den Schulranzen oder eine besondere Brotdose haben einen direkten Bezug zur Schule, fühlen sich aber trotzdem wie ein Geschenk an.

Das ist beim Schultüte füllen meistens die angenehmere Kombination.

Ein kleines Spielzeug reicht häufig völlig aus

Zwischen Stiften und Süßigkeiten darf natürlich auch etwas landen, das mit Schule überhaupt nichts zu tun hat.

Kleine Spielfiguren, Kartenspiele, ein Mini-Puzzle, Springseil oder Sammelfiguren passen je nach Größe gut in eine Schultüte.

Dabei muss das größte Geschenk nicht zwingend ganz unten versteckt sein.

Manchmal ist sogar das Gegenteil praktischer.

Große oder schwere Dinge können die Spitze der Schultüte beschädigen. Wer dort unbedingt etwas unterbringen möchte, kann den unteren Bereich zunächst mit leichtem Seidenpapier auspolstern.

So bekommt die Schultüte gleichzeitig etwas mehr Volumen.

Das ist ein ziemlich einfacher Trick, wenn eine große Tüte gefüllt werden soll, ohne dafür zwanzig einzelne Geschenke kaufen zu müssen.

Persönliche Kleinigkeiten machen überraschend viel aus

Die Dinge, an die sich Kinder später erinnern, sind nicht immer die teuersten.

Eine kleine Nachricht von Mama und Papa, ein Foto, ein selbstgemachter Gutschein oder ein Glücksbringer können zwischen all den gekauften Sachen ziemlich besonders wirken.

Auch ein kleines Armband oder ein Anhänger für den Schulranzen funktioniert gut.

Gerade am ersten Schultag steckt schließlich ohnehin ziemlich viel Neues in wenigen Stunden.

Neues Gebäude, neue Lehrkräfte, neue Mitschüler und plötzlich ein Alltag, der ganz anders aussieht als vorher.

Ein kleines vertrautes oder persönliches Geschenk passt deshalb erstaunlich gut in die Schultüte.

Es muss dabei gar nicht besonders sentimental werden.

Manchmal reicht bereits ein Zettel mit „Für deinen ersten Schultag“ und ein kleiner Glücksbringer daneben.

Schultüte füllen für Jungs

Schultüte füllen für Jungs oder Mädchen

Bei der Suche nach Ideen taucht relativ schnell die Einteilung in Schultüten für Jungen und Schultüten für Mädchen auf.

Notwendig ist sie eigentlich nicht.

Viel sinnvoller ist es, sich danach zu richten, womit sich das Kind gerade gerne beschäftigt.

Dinosaurier, Pferde, Fußball, Weltraum, Basteln, Tiere, Lego, Detektivgeschichten oder Einhörner können genauso gut Ausgangspunkt für den Inhalt sein.

Wer die Schultüte füllen möchte, kann deshalb zwei oder drei Kleinigkeiten passend zu einem aktuellen Interesse auswählen.

Das wirkt sofort persönlicher.

Und vor allem vermeidet man Geschenke, die zwar theoretisch für ein Schulkind gedacht sind, mit dem eigentlichen Kind aber wenig zu tun haben.

Bücher passen besser hinein, als man zunächst denkt

Ein Buch ist nicht gerade das Erste, woran viele beim Schultüte füllen denken.

Dabei passt es thematisch ziemlich gut.

Gerade Erstlesebücher, Rätselhefte, Freundebücher oder kleine Wissensbücher funktionieren wunderbar. Sie sind flach, relativ leicht und lassen sich gut in der Tüte verstauen.

Wichtig ist eigentlich nur die Größe.

Ein großes Hardcover-Buch kann schnell schwer werden und nimmt ziemlich viel Platz ein. Kleine Formate sind deshalb praktischer.

Auch ein Gutschein für einen gemeinsamen Besuch in der Buchhandlung kann eine schöne Alternative sein.

Das Kind darf sich dann selbst etwas aussuchen – und aus einem kleinen Stück Papier wird gleichzeitig noch ein gemeinsamer Nachmittag.

Was kann ganz unten in die Schultüte?

Die Spitze ist beim Schultüte füllen meistens die schwierigste Stelle.

Kleine Gegenstände rutschen hinein und verschwinden. Schwere Gegenstände können dagegen die Pappe beschädigen.

Deshalb lohnt es sich, ganz unten zunächst etwas leichtes Füllmaterial zu verwenden.

Seidenpapier funktioniert gut. Ein kleines Stofftier kann ebenfalls in die Spitze gesetzt werden. Auch Socken, ein zusammengerolltes T-Shirt oder andere weiche Geschenke eignen sich erstaunlich gut.

Danach können stabilere Dinge darüber verteilt werden.

Schwere Geschenke gehören eher in die Mitte der Schultüte und nicht ganz nach oben oder ganz nach unten.

So bleibt die Tüte stabil und lässt sich später deutlich angenehmer tragen.

Muss die Schultüte komplett voll sein?

Eigentlich nicht.

Eine große Schultüte erzeugt allerdings schnell das Gefühl, dass sie bis zum Rand mit Geschenken gefüllt werden muss.

Genau das macht das Schultüte füllen unnötig teuer.

Seidenpapier löst das Problem ziemlich elegant. Auch ein dünner Schal, ein kleines Kissen, Stoffbeutel oder andere leichte Geschenke nehmen etwas Raum ein.

Natürlich könnte man stattdessen auch einfach noch fünf Tüten Gummibärchen kaufen.

Die Frage ist nur, ob dadurch irgendjemand einen schöneren ersten Schultag bekommt.

Meistens sind zehn gut ausgewählte Dinge spannender als dreißig Kleinigkeiten, die hauptsächlich Platz füllen sollen.

Praktische Ideen müssen nicht langweilig sein

Brotdosen, Trinkflaschen oder Reflektoren wirken zunächst nicht unbedingt wie aufregende Geschenke.

Das hängt allerdings ziemlich davon ab, wie sie ausgewählt werden.

Eine Trinkflasche mit einem Motiv, das das Kind liebt, kann plötzlich deutlich interessanter sein als irgendein kleines Spielzeug.

Dasselbe gilt für Haarspangen, Schlüsselanhänger, Regenschirm, Geldbörse oder eine kleine Taschenlampe.

Der Vorteil solcher Dinge ist ziemlich offensichtlich: Sie verschwinden nach dem ersten Schultag nicht einfach in einer Spielzeugkiste.

Sie werden tatsächlich benutzt.

Beim Schultüte füllen lohnt es sich deshalb durchaus, ein paar praktische Gegenstände einzuplanen – nur eben solche, die sich trotzdem nach Geschenk anfühlen.

Und wie viel sollte eine Schultüte kosten?

Darauf gibt es wahrscheinlich keine besonders sinnvolle allgemeine Antwort.

Man kann eine schöne Schultüte mit relativ wenig Geld füllen. Man kann genauso problemlos einen dreistelligen Betrag darin verstecken.

Für das Kind ist der Preis der einzelnen Dinge meistens ohnehin schwer einzuschätzen.

Ein besonderer Radiergummi kann am ersten Schultag genauso interessant sein wie ein deutlich teureres Geschenk.

Wer bereits einen neuen Schulranzen, Sportbeutel, Federmäppchen und sämtliche Schulmaterialien gekauft hat, muss deshalb nicht zusätzlich noch eine riesige Menge in die Schultüte packen.

Die Schultüte ist schließlich Teil des Tages.

Sie muss nicht der gesamte Tag sein.

Kleine Gutscheine sind eine gute Alternative zu noch mehr Dingen

Eine der einfachsten Möglichkeiten, eine Schultüte abwechslungsreich zu füllen, sind kleine Gutscheine.

Damit sind nicht unbedingt gekaufte Gutscheinkarten gemeint.

Ein Eis nach der Schule, ein Besuch im Schwimmbad, ein gemeinsamer Kinonachmittag oder einmal das Abendessen aussuchen dürfen funktioniert genauso gut.

Solche Gutscheine nehmen praktisch keinen Platz weg.

Vor allem schaffen sie etwas, das zwischen Stiften, Süßigkeiten und Spielzeug leicht verloren geht: Vorfreude auf etwas, das nach der Einschulung noch kommt.

Gerade weil der erste Schultag so schnell vorbei ist, kann das ziemlich schön sein.

Am Ende braucht eine gute Schultüte vor allem eine gute Mischung

Vielleicht ist genau das der Grund, warum es beim Schultüte füllen gar nicht die eine perfekte Liste geben kann.

Manche Kinder freuen sich über Bücher.

Andere möchten unbedingt Fußballkarten, Pferdefiguren oder Glitzerstifte.

Und vermutlich gibt es auch genügend Erstklässler, bei denen die Süßigkeiten weiterhin ziemlich eindeutig auf Platz eins landen.

Eine gute Schultüte muss deshalb nicht besonders kreativ, teuer oder komplett voll sein.

Sie sollte einfach zum Kind passen.

Ein paar Lieblingssüßigkeiten, zwei oder drei nützliche Dinge für die Schule, etwas zum Spielen und eine persönliche Kleinigkeit reichen häufig schon völlig aus.

Denn am Ende bleibt wahrscheinlich ohnehin nicht der Inhalt jedes einzelnen Päckchens in Erinnerung.

Sondern dieser eine Morgen, an dem plötzlich der Schulranzen auf dem Rücken sitzt und eine riesige bunte Tüte im Arm liegt.

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