Entspannte Weihnachtsbäckerei: So klappt’s mit Kindern – und ohne

Weihnachtsplätzchen backen

Für viele Menschen gehört das Backen von Plätzchen untrennbar zur Vorweihnachtszeit. Sie zelebrieren es geradezu, machen sich einen Glühwein warm, treffen sich mit ihren Freundinnen oder kreieren sonntags mit ihren Kindern ein regelrechtes Abenteuer daraus. Ein Abenteuer wird die Weihnachtsbäckerei aber auch oft, wenn sie in Stress ausartet und das Gebäck noch kurz vor Heilig Abend fertig werden soll oder die falschen Sorten ausgewählt wurden, sodass die Kinder dabei nicht helfen können – sondern nur damit beschäftigt sind, das Mehl im ganzen Haus zu verteilen. Wie also schaffen Sie es, die Weihnachtsbäckerei dieses Jahr möglichst entspannt zu gestalten, sei es mit Kindern oder ohne, und das Backen sowie Naschen dadurch in vollen Zügen genießen zu können?

 

Plätzchen und Weihnachten: Eine Liebesgeschichte

Plätzchen und Weihnachtsbäckerei: Eine Liebesgeschichte




 

Eigentlich ist vor Weihnachten traditionell Fastenzeit. Doch die meisten Menschen nutzen den Advent und vor allem die Feiertage selbst zum Naschen. Sobald es draußen kälter wird und der erste Schnee fällt, gibt es schließlich nichts Köstlicheres als einen warmen Punsch beziehungsweise Glühwein sowie Lebkuchen, Plätzchen & Co. In den meisten deutschen Küchen wird deshalb bereits im November oder spätestens im Dezember regelmäßig der Ofen angeheizt. Neben selbstgemachten Lebkuchen, gehören für die meisten von Ihnen gewiss auch Spitzbuben, Vanillekipferl, Zimtsterne und mit Streuseln verzierte Weihnachtsplätzchen untrennbar zum Weihnachtsfest – ebenso wie eben der bärtige Weihnachtsmann oder funkelnde Tannenbaum. Die Plätzchen machen sich zudem in einem Glas gut als kleines Geschenk für Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn und Bekannte. Weiterhin bringen sie natürlich alle Kinderaugen zum Leuchten. Klar, dass diese liebend gerne beim Kneten, Ausstechen und Verzieren helfen möchten.

Organisation ist das A und O einer stressfreien Vorweihnachtszeit




 

Dabei gilt aber leider: Je kleiner die Kinder, umso stressiger ist die Weihnachtsbäckerei oft für die Eltern. Wie bereits erwähnt, liegt plötzlich überall im Haus Mehl verteilt oder die Kinder klagen über Bauchschmerzen, weil sie zu viel rohen Teig genascht haben – sodass kaum noch etwas für den Backofen übrig bleibt. Und selbst jene Bäcker und Bäckerinnen, welche alleine in der Küche werkeln, kommen im Zuge des Plätzchenbackens oft unter Stress. Wieso? Weil sie sich zu wenig Zeit nehmen, die falschen oder keine Hilfsmittel besitzen, sich die schwierigsten Sorten ausgesucht oder auf andere Art und Weise „falsch“ geplant haben. Die richtige Organisation ist sowieso unerlässlich, damit Sie im Advent zwischen Job, Geschenkkäufen, Baum schmücken, Backen & Co nicht unter Stress geraten. Wie also meistern Sie in diesem Jahr die Weihnachtsbäckerei ganz entspannt, sowohl alleine als auch mit Ihrem Nachwuchs?

Tipps für die stressfreie Weihnachtsbäckerei

Erst einmal gibt es einige Grundlagen, die Sie vor dem Backen beachten sollten, damit die Weihnachtsbäckerei anschließend reibungslos ablaufen kann. Egal also, ob Sie mit Freundinnen, Kindern, dem Ehepartner oder alleine leckere Plätzchen zaubern wollen, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

Richtige Sorten auswählen: Die große Vielfalt an Weihnachtsplätzchen beinhaltet sowohl einfache als auch schwierige Rezepte. Wenn Sie also nicht gerade ein Profi am Ofen sind und nur schwierig einschätzen können, wie lange Sie für das Backen einplanen müssen, greifen Sie lieber auf einfachere Sorten zurück. So können Sie sich langsam an die schwierigeren Rezepte heranwagen und stehen doch am Weihnachtsfest nicht mit leeren Händen da, wenn es mit den herausfordernden Leckereien schlussendlich nicht mehr geklappt hat. Zudem sollten Sie prüfen, welche Plätzchen eine Weile stehen und „durchziehen“ müssen, bevor sie richtig gut schmecken. Auch diese sollten Sie natürlich zuerst backen, damit sie pünktlich zum Weihnachtsfest ihr volles Aroma entfalten. Ein solches Beispiel sind Rumkugeln oder Spitzbuben. Legen Sie sich also vor Beginn der Weihnachtsbäckerei einen Plan zurecht, wann Sie welche Sorte backen möchten.
Eine Sorte pro Person sowie Termin: Überfordern Sie sich mit dieser Planung aber nicht. Machen Sie pro Termin, also beispielsweise je „Backnachmittag“, nur eine Sorte. Sollten Sie zu mehreren in der Küche stehen, können Sie die Plätzchensorten auch untereinander aufteilen – aber bitte nicht mehr als eine Sorte pro Person. Hierbei bietet es sich zudem an, Plätzchen mit ähnlichen Zutaten zu wählen. Dies verringert Ihren Aufwand beim Einkaufen sowie die Gefahr von Resten, die anschließend im Müll landen.
Passende Hilfsmittel besorgen: Technik macht bekanntlich das Leben leichter – und das gilt auch für die Weihnachtsbäckerei. Eine professionelle Küchenmaschine kann Ihnen eine Menge Arbeit abnehmen, jedoch kann oder will sich diese nicht jeder leisten. Alternativ können Sie auch auf eine Knetmaschine zurückgreifen. So können Sie an der Verzierung arbeiten, während die Maschine den Teig in seine perfekte Form bringt. Solche Knetmaschinen von KitchenAid sind bereits ab etwa 250 Euro zu haben.
Ausreichend Zeit einplanen: Das A und O für stressfreies Backen ist zudem, niemals unter Zeitdruck zu beginnen. Häufig dauert es im Endeffekt nämlich deutlich länger als im Rezept angegeben. Wenn Sie anschließend noch einen Termin haben, macht die Weihnachtsbäckerei nur halb so viel Spaß – und vermutlich schmecken auch die Ergebnisse nur halb so gut.

Stressfreies Backen mit Kindern? Ja, das ist möglich!

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