Die richtige Hautpflege nach der Tattooentfernung

Die richtige Hautpflege nach der Tattooentfernung

Tattoos sind schon lange kein Hautschmuck von Gefängnisinsassen oder Seemännern mehr. Im Gegenteil: Die Tinte unter der Haut ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Manch einer nutzt tiefsinnige Motive, um sich selbst an das zu erinnern, was ihm im Leben wichtig ist.

Ein Tattoo kann genutzt werden, um Freundschaft, Leidenschaft oder Spiritualität auszudrücken. Ein anderer wählt ein bestimmtes Motiv schlichtweg aus dem Grund, dass er es schön findet. Doch nicht immer sind die Tattoos dazu gemacht, die Jahre zu überdauern – weil sie irgendwann nicht mehr gefallen, weil sie an Bedeutung verlieren oder weil die Farbe unschön verblasst ist. In diesem Fall lassen sie sich mit modernster Lasertechnik wieder entfernen. Doch worauf sollte man nach der Behandlung achten, um die Haut optimal zu unterstützen?

So funktioniert die Tattooentfernung mit Lasertechnik

So funktioniert die Tattooentfernung mit Lasertechnik

Die Laserbehandlung an sich ist ein wichtiger Schritt bei der Entfernung des unerwünschten Tattoos. Doch auch der Behandelnde selbst trägt durch seine Nachsorge maßgeblich zum Erfolg oder Misserfolg der Behandlung bei. Die Farbpigmente des Tattoos sitzen sehr tief in der Haut. Um sie zu entfernen, wird ein Laser verwendet, der mit einem extrem kurzen Lichtimpuls die anvisierten Pigmente zertrümmert.

Anschließend werden die zerstörten Pigmentteilchen durch das körpereigene Lymphsystem abtransportiert und verstoffwechselt. Durch den Eingriff entstehen allerdings nach der Behandlung oft Schwellungen oder Rötungen. Auch kann ein leichtes, mitunter unangenehmes Hitzegefühl auf der betroffenen Stelle vorkommen. Die Haut verfärbt sich nach der Behandlung weißgrau. Außerdem entstehen kleine Bläschen. Aber keine Sorge: All diese Hautveränderungen sollten mit der richtigen Pflege in kurzer Zeit wieder vollständig abheilen. Allerdings ist es nicht so, dass das Tattoo sofort nach der Behandlung verschwunden ist. Vielmehr wird es mit der Zeit langsam verblassen. Oft reicht eine einzige Behandlung nicht aus, sondern es werden im Durchschnitt bis zu sechs Laserbehandlungen notwendig sein.

Kühlen und Reinigen nach der Laserbehandlung

Das durch die Laserbehandlung beanspruchte Hautareal sollte in den nächsten Tagen auf keinen Fall mit Seife behandelt werden. Stattdessen ist es besser, es regelmäßig mit Wasser abzuspülen. Nach etwa zwei bis drei Tagen kann es anschließend mit einem Antiseptikum desinfiziert werden. Bis auf diese kurzen Reinigungsphasen gilt es, die Haut vor Nässe zu schützen. Um die Infektionsgefahr gering zu halten, sind Schwimmbäder, Saunen und Thermen vorerst tabu. Die Schwellungen und Rötungen können schneller zurückgehen, wenn auf die Stelle ein Kühlpad aufgelegt wird.

Die Kälte sorgt dafür, dass die Haut sich besser regenerieren kann und auch das unangenehme Hitzegefühl verschwindet. In der ersten Phase nach der Tattooentfernung mit Laser in Leipzig kann es passieren, dass sich Schorf und Krusten bilden. Diese dürfen auf keinen Fall abgekratzt werden, da ansonsten Bakterien in die Wunde gelangen und eine Infektion auslösen können. Auch ist es während dieser Heilungsphase wichtig, die passende Kleidung zu tragen. Kleidungsstücke, die fusseln, bergen das Risiko, dass sie in der Wunde hängenbleiben und verkleben. Optimal ist ein weicher und gleichzeitig glatter Stoff, der weder scheuert noch festklebt. Jucken ist übrigens ein ganz normaler Teil des Heilungsprozesses, auch wenn es unangenehm ist. Nach ein paar Tagen wird der Schorf von allein abfallen, wenn die Haut darunter sich ausreichend aufgebaut hat.

Die Regeneration mit Heilsalben unterstützen

Damit die Haut schneller heilen und regenerieren kann, macht es Sinn, sie nach der Tattooentfernung einzucremen. Dazu sollte allerdings keinesfalls eine fetthaltige Salbe wie Vaseline oder Melkfett verwendet werden. Besser sind antiseptische Salben wie beispielsweise Bepanthen. Zusätzlich gibt es spezielle Salben zur Pflege von Tattoos und Hautstellen, die mit der Lasertechnik behandelt worden sind. Wichtig ist es außerdem, die Haut möglichst wenig zu belasten. So ist beispielsweise die gelaserte Stelle besonders sonnenempfindlich.

Da außerdem gebräunte Haut insgesamt schwerer zu lasern ist, macht es Sinn, sowohl vor als auch nach der Behandlung für einige Wochen auf Sonnenbäder zu verzichten. Falls es gar nicht anders möglich ist, sollte man wenigstens eine Sonnencreme mit einem sehr hohen Sonnenschutz auf die betreffenden Stellen auftragen. Außerdem können Muskelkontraktionen, wie sie beim Sport auftreten, die Wunde zusätzlich reizen. Durch den Schweiß werden wiederum Bakterien in die Wunde transportiert, was das Risiko einer Entzündung oder Vernarbung erhöht. So ist es wichtig, vor allem in den ersten Tagen ganz auf Sport zu verzichten – zumindest so lange, bis die Wunde abgeheilt ist.

Die richtige Hautpflege nach der Tattooentfernung

 

Den Körper bei der Wundheilung unterstützen

Nach der Tattooentfernung mit Laser in Leipzig ist der Körper damit beschäftigt, die Farbpigmente abzubauen und die Wunde zu heilen. Aus diesem Grund hilft in dieser Zeit alles, was den Körper stärkt, unterstützt und entlastet. Dazu gehört eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die den Körper mit allen Nährstoffen versorgt, die er benötigt. Frisches Obst und Gemüse wirkt sich außerdem positiv auf das Immunsystem aus, was wiederum die Wundheilung verbessert. Vermieden werden sollten Genussgifte wie Alkohol und Zigaretten, da diese den Körper unnötig belasten.

Die Schadstoffe, die im Tabak enthalten sind, können zusätzlich den Behandlungserfolg negativ beeinflussen. Außerdem ist es wichtig, viel Wasser zu trinken. Ist der Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt, können die Farbpartikel aus dem Tattoo schneller abgebaut und aus dem Organismus geschwemmt werden. Auch wenn anstrengende Sporteinheiten vermieden werden sollten, ist es hilfreich, regelmäßig längere Spaziergänge zu unternehmen. Die frische Luft tut Körper und Seele gut. Außerdem werden auf diese Weise Kreislauf und Stoffwechsel angekurbelt, was wiederum die Ausleitung der Farbpigmente beschleunigt.

Zudem sollte auf ausreichend Schlaf und Entspannung geachtet werden. Wie viel Schlaf jemand braucht, ist meist von Person zu Person unterschiedlich. Weniger als sieben Stunden sollten es in der Heilungsphase allerdings keinesfalls sein, besser sind acht Stunden pro Nacht. Zusätzlich können kleine Entspannungsoasen in den Alltag eingebaut werden, die einen regenerieren und zur Ruhe kommen lassen.

Das kann eine Mittagspause auf dem Balkon sein – Achtung, auf Sonnenschutz achten oder die behandelte Stelle abdecken! Anderen Menschen hilft ein Power Nap dabei, am Tag wieder Kräfte zu sammeln. Wieder andere lernen ein konkretes Entspannungsverfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Das Wichtigste ist, dass man sich bewusst macht, dass der Körper in den Wochen nach der Tattooentfernung mit Laser in Leipzig seine Ressourcen für die Selbstheilung und den Abbau der Farbpartikel benötigt und deswegen behutsam und liebevoll behandelt werden sollte. Jeder kann dabei selbst entscheiden, was ihm guttut und womit er sich am besten unterstützen kann.

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