Ich hab wie immer nichts zum Anziehen!

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Haben Sie endlich diesen neuen Bürojob bekommen, auf den Sie sich so lange gefreut haben? Sie haben sich eine neue Bürotasche gegönnt, Ihr neuer Arbeitgeber stellt Ihnen ein neues Arbeitshandy und den neuen Laptop dürfen Sie sogar für private Zwecke nutzen. Jetzt bleibt nur noch die Frage: Wie ziehen Sie sich richtig an? Ihr neuer Chef meinte irgendetwas von Smart Casual, aber was bedeutet das eigentlich? Lesen Sie hier, wie Sie sich perfekt für Ihren ersten Arbeitstag vorbereiten können und sich von Ihrer besten Seite zeigen!

Entstehung des Dresscodes

Entstehung des Dresscodes

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Tauchen wir erst einmal in die Geschichte des Dresscodes ein. Dresscodes haben sich über die Jahrhunderte hinweg entwickelt und sind kein Phänomen unserer Zeit. Im Gegensatz zu unserer heutigen Entscheidungsfreiheit bezüglich unserer Kleiderwahl gab es damals im Mittelalter und Altertum strenge Regeln. Das gewöhnliche Volk hatte einfache Kleidung zu tragen, was mit der Entstehung der Handwerkszünfte im Hoch- und Spätmittelalter noch verstärkt wurde. Mitglieder einer Zunft gaben sich durch das Tragen der jeweiligen Kleidung zu erkennen. Der Adel hingegen trug ausschließlich Seide, Samt und Pelz und je höher der soziale Status des Trägers, desto exquisiter die Materialien. Die Französische Revolution endete diese strikten Regeln und ein Umbruch begann. Kleidung diente nun nicht mehr als Mittel zum Zweck und als Zeichen einer sozialen Schicht, sondern ermöglichte vielen ihre Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Im Laufe der Zeit haben sich dann dennoch wieder einheitliche Dresscodes etabliert, um einen gewissen Standard in beispielsweise der Businesswelt zu gewährleisten. Und genau diese werden wir Ihnen jetzt erklären.

Dresscode Casual

Dresscode Casual

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Im Arbeitsalltag sollten sie bei dem Dresscode “Casual” eher an gehobene Freizeitkleidung denken. In diesem Fall sind Jeans und Shirts in einer Grauzone und sollten nur getragen werden, wenn Ihre Arbeitskollegen in ähnlichen Positionen dies ebenfalls tun. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie Ihren Kleiderschrank mit Kleidern, Röcken oder Stoffhosen ausstatten. Um Ihre Persönlichkeit zu zeigen, können Sie diese auch gerne in Farbe tragen. Gepflegte Sneakers und passender Modeschmuck werden auch gerne getragen, um diesem Dresscode zu folgen. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie Kleidung tragen, die gut verarbeitet ist und nicht zu viel Dekolleté oder Bein zeigt.
Smart Casual
“Smart Casual” gilt als eine elegante Erweiterung des vorherigen Kleidungsstils. Hier müssen Freizeit- und Businesskleidung gekonnt miteinander kombiniert werden. Dies wird dadurch gemeistert, dass schlichte, ungezwungene Kleidungsstücke, wie Pullovers mit Businesskleidung wie beispielsweise Bleistiftröcke kombiniert werden. Um die ungezwungenen Kleidungsstücke etwas vornehmer wirken zu lassen, können Sie diese aus besonderen Stoffen sowie Kaschmir oder Seide tragen. Wenn Sie doch lieber zur Jeans anstelle der Stoffhose greifen möchten, sollten Sie sich für Farben wie Anthrazit oder Schwarz entscheiden und auf Waschungen verzichten. Außerdem ist es angebracht, ein eleganteres Kleidungsstück wie beispielsweise einen Blazer mit der Jeans zu kombinieren.

Let’s talk Business

Sollten Sie doch einmal in die Situation kommen, dass Ihr Chef von Ihnen verlangt sich gemäß des “Business” oder “Business Formal” Dresscodes zu kleiden, greifen Sie am besten zu Hosenanzügen oder Kostümen in Marine, Grau oder Schwarz. Denken Sie an die klassischen Office-Outfits. Kombinieren Sie eine helle oder pastellfarbene Bluse und Pumps mit einem Absatz von maximal sieben Zentimetern mit Ihrem Outfit. Dezenter Schmuck kann Ihnen außerdem helfen Ihre eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Cocktail? Yes, please!

Cocktail? Yes, please!

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Kommen wir jetzt zu den abendlichen Dresscodes. Fangen wir mit dem Dresscode “Cocktail”, welcher damals für Cocktailpartys vor dem Dinner dienten und heute gerne auf Gartenpartys und Hochzeiten getragen wird an. Versuchen Sie zu eleganter Kleidung zu greifen, die nicht zu förmlich wirkt. Ein Beispiel hierfür ist das kleine Schwarze oder ein pastellfarbenes Kleid, das das Knie umspielt. Auch hier sind wieder Schuhe mit Absätzen gefragt, die je nach Übung der Trägerin höher oder niedriger sein sollten. Sie können gerne mit Accessoires, wie Creolen Gold oder Taschen einzelne Akzente setzen. Hier gilt jedoch das Motto: Weniger ist mehr. Achten Sie dringendst darauf, dass Sie keine Jeans tragen, auch wenn diese ein hochwertiges Design haben sollte. Außerdem ist ein zu tiefes Dekolleté ein absolutes No-Go, vor allem, wenn Ihr Cocktailkleid kürzer ist.

Black Tie auch für die Frauen

Lautet der Dresscode “Black Tie” sind Sie auf eine elegante Abendveranstaltung, wie beispielsweise einen Ball, eine Oper oder ein Galadinner eingeladen. Hierbei haben Sie als Frau große Auswahl bei der Abendrobe. Die zwei wichtigsten Regel sind “schick” und “bodenlang”. Ein schulterfreies Kleid ist auch erlaubt, denken Sie aber daran, dass Sie für den formellen Teil des Abends eine Stola oder eine Jacke mitnehmen. Wenn Sie mit Begleitung kommen, achten Sie darauf, dass der Herr sein Einstecktuch farblich auf Ihr Kleid abstimmt.

Dresscode “White Tie”

Sollten Sie sich entsprechend dem Dresscode “White Tie” kleiden müssen, dann an dieser Stelle einmal Herzlichen Glückwunsch. Denn dies bedeutet, dass Sie zu einem der hochkarätigsten Veranstaltungen der Welt eingeladen sind. Hierbei kann es sich lediglich um ein Staatsbankett oder Wiener Opernball handeln. Elegante Garderobe aus prunkvollen bodenlangen Abendkleidern gefertigt aus Spitze, Seide und mit Kristallen besetzt ist hier ein Muss.

Die letzten zwei genannten Dresscodes werden wohl eher selten für Sie infrage kommen, was vielleicht auch ganz positiv ist, da einige dieser Kleider einfach nicht bequem sein können. Wenn Sie sich passend für Ihr neues Arbeitsumfeld kleiden möchten, können Sie natürlich frei aus den obersten drei Dresscodes wählen. Auch wenn der offizielle Dresscode Smart Casual heißt, können Sie dennoch im klassischen Hosenanzug oder Kostüm erscheinen. Andersherum geht dies aber natürlich nicht. Das versteht sich von selbst. Denken Sie immer daran, dass Sie eher mit Schmuck oder kleineren Accessoires, als kräftige Farben oder wilde Muster Ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen sollten. Sie befinden sich schließlich in einer professionellen Umgebung, wo Sie ernst und seriös genommen werden möchten. Fühlen Sie sich aber vor allem in Ihrer ausgewählten Kleidung wohl, denn nur so können Sie Ihre beste Leistung in Ihrem Arbeitsalltag bringen.

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